Ponyrennen in der CH Auf folgenden Rennbahnen der Schweiz finden Ponyrennen statt: Aarau Avenches Dielsdorf Fehraltorf Frauenfeld Maienfeld Saignelégier

Ella Muntwyler

Ella Muntwyler ist ein bekanntes Gesicht auf dem Rennplatz. Viele Jahre lang war sie im Ponyrennsport aktiv. Letztes Jahr hat sie die Amateurrennreiter-Lizenz gemacht und sammelt nun bei den “Grossen” ihre Erfahrungen. Sie berichtet uns, wie sie den Umstieg geschafft hat. Die Leidenschaft für den Pferderennsport wurde mir in die Wiege gelegt. Wir haben zuhause immer einige Rennpferde gehalten und trainiert, so bin ich mit den edlen Geschöpfen aufgewachsen und konnte seit klein auf den Umgang und das Reiten erlernen. Mein grosser Traum war es immer, irgendwann eine erfolgreiche Rennreiterin zu werden. 2010 bekam ich eine kleine Vollblutstute und durfte die Saison darauf mein erstes Ponyrennen bestreiten. Das war der Anfang von sechs tollen Ponyjahren. Dazu hatte ich die Möglichkeit, verschiedene Ponys in mehreren Kategorien zu reiten. Es machte mir unglaublich Spass und ich konnte wichtige Erfahrungen sammeln. Die Ponyrennen, besonders die Kategorie D mit den Startboxen und der längeren Distanz, wiederspiegelt die Pferderennen stark. Sie geben einem die Möglichkeit, sich optimal auf den Umstieg zu den «Grossen» vorzubereiten. Man lernt, wie ein Rennen abläuft, das Tempo zu beurteilen, eine Übersicht zu bekommen und seinem Pferd einen bestmöglichen Rennverlauf zu geben. Auch viele Aktive verfolgen die Rennen der Ponys. Mit einer überlegten Taktik und einem schönen Stil kann man die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und sich für die weitere Zukunft Türen öffnen. Während meiner letzten Ponysaison (Erreichen der Alterslimite von 16 Jahren) habe ich mich intensiv auf den Umstieg vorbereitet und die Lizenzprüfung abgelegt. So konnte ich zwei Wochen nach meinem letzten Ponyrennen bereits mein erstes richtiges Pferderennen bestreiten. Seither versuche ich, mich weiter zu entwickeln, um meinem Traum schrittweise näher zu kommen. Ich trainiere zu Hause und bei Philipp Schärer. Während meiner Schulzeit durfte ich die Sporttagesschule in Frauenfeld besuchen, welche mir einen top Trainingsplan ermöglichte. In meiner derzeitigen Ausbildung als kaufmännische Angestellte braucht es ein wenig Zeitmanagement, ich habe jedoch das Glück, mit gleitenden Arbeitszeiten zu arbeiten und mir so meinen Tag mit meinen Trainings selber einzuteilen. Wenn man das nötige Talent und die körperlichen Voraussetzungen besitzt, bin ich der Meinung, dass jeder, der der Wille dazu hat, denn Übergang zu den Pferderennen schafft. Jedoch braucht es viel Fleiss. Es ist ja nicht nur das Reiten, man muss auch körperlich fit sein. Kraft- und Ausdauertraining sowie das Training auf dem Simulator gehören zu meinem Alltag.
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